Wenn die Heizung nach dem Sommer gluckert: So entlüften Sie richtig
Besonders heikel sind Geräte mit Uhrzeitanzeige oder Display. Eine Mikrowelle mit Uhr zeigt die Zeit auch im Standby und kostet unnötig Energie. Wenn Sie die Uhr nicht zwingend benötigen, schalten Sie das Gerät nach Gebrauch komplett ab. Bei manchen Geräten lässt sich im Menü ein Energiesparmodus aktivieren, der den Standby-Verbrauch deutlich senkt. Suchen Sie in der Bedienungsanleitung nach der Funktion „Eco-Modus" oder „Netzwerk-Standby aus". Bei Fernsehern ist die Schnellstartfunktion ein häufiger Stromfresser – schalten Sie sie ab, auch wenn das Einschalten dann etwas länger dauert.
Ein häufiger Fehler ist, das Ventil zu fest anzuziehen. Das führt zu Spannungen im Gehäuse und kann neue Undichtigkeiten verursachen. Ein ebenso typischer Fehler ist das Arbeiten ohne Druckentlastung: Wenn Sie das Ventil bei vollem Systemdruck öffnen, spritzt heißes Wasser heraus – Verbrühungsgefahr. Prüfen Sie nach dem Zusammenbau alles auf Dichtheit, indem Sie das Absperrventil langsam wieder öffnen und den Druck schrittweise aufbauen. Drehen Sie das Thermostat danach mehrmals auf und zu, damit sich der neue Einsatz setzen kann.
Ein häufiger Fehler ist, alle Heizkörper gleichzeitig zu entlüften, ohne den Druck zu kontrollieren. Wenn Sie mehrere Radiatorn nacheinander bearbeiten, sinkt der Anlagendruck. Prüfen Sie nach jedem Heizkörper den Manometerstand. Liegt er unter dem vom Hersteller empfohlenen Wert, füllen Sie Wasser nach. Drehen Sie dazu das Füllventil an der Heizungsanlage auf und beobachten Sie den Druck. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viel Wasser einfüllen – der Druck sollte im grünen Bereich bleiben, meist zwischen 1,5 und 2 bar. Zu viel Druck schadet der Anlage ebenso wie zu wenig.
Nach der Reparatur sollten Sie die behandelte Stelle für mindestens 24 Stunden nicht belasten. Stellen Sie keine heißen oder feuchten Gegenstände direkt darauf. Ein weiterer häufiger Fehler ist, mit grobem Schleifpapier zu arbeiten. Das zerstört die umliegende Holzoberfläche und erzeugt neue Kratzer. Schleifen Sie immer in Richtung der Maserung und nie im Kreis. Bei tiefen Schäden im Massivholz können Sie die gesamte Fläche mit einem Schleifgerät bearbeiten – aber nur, wenn die Beschichtung komplett entfernt wird. Sonst entstehen unschöne Übergänge. Für den Alltag gilt: Untersetzer benutzen und Feuchtigkeit sofort abwischen. So bleiben Holzoberflächen über Jahre hinweg glatt und gleichmäßig.
Ein typischer Fehler ist, bei geölten Möbeln sofort zur Politur zu greifen. Politur bildet eine undurchlässige Schicht, die das Öl am Nachdringen hindert. Das Ergebnis: Der Fleck bleibt sichtbar, die Oberfläche wirkt streifig. Bei geölten Flächen verwenden Sie stattdessen reines Leinöl oder ein spezielles Holzpflegeöl. Tragen Sie es dünn auf und wischen Sie Überschuss nach zehn Minuten ab. Bei lackierten Möbeln gilt das Gegenteil: Öle werden nicht aufgenommen und hinterlassen Schlieren. Hier hilft nur eine Politur oder ein spezieller Möbellack-Stift, der die Farbe des Holzes nachahmt. Testen Sie jedes Mittel immer zuerst an einer unauffälligen Stelle – zum Beispiel unter der Tischplatte oder an der Rückwand eines Regals.
Prüfen Sie außerdem, ob Geräte nachts automatisch in den Tiefschlaf gehen. Bei WLAN-Routern ist der Energieverbrauch meist unvermeidbar, aber Sie können die Sendeleistung reduzieren, wenn Sie keine große Reichweite benötigen. Bei Computern sollten Sie den Ruhezustand aktivieren statt den Bildschirmschoner – der spart nichts. Ein konsequentes Abschalten aller nicht genutzten Geräte kann den jährlichen Stromverbrauch um einige Prozent senken. Wer die neuen Gewohnheiten erst einmal etabliert hat, merkt den Unterschied spätestens bei der nächsten Jahresabrechnung.
Die Dicke der Schicht ist ein weiterer kritischer Punkt. Viele tragen Mikrozement zu dünn auf, um Material zu sparen. Die Folge: Die Schicht wird porös und nimmt Wasser auf. Andere arbeiten zu dick, was zu Spannungen und Rissen führt. Orientieren Sie sich an den Herstellervorgaben – in der Regel genügen zwei bis drei Millimeter. Arbeiten Sie in mehreren dünnen Lagen statt einer dicken. Zwischen den Lagen sollte die Oberfläche leicht antrocknen, aber nicht vollständig austrocknen. Verwenden Sie eine Glättkelle aus Edelstahl und üben Sie gleichmäßigen Druck aus. So entsteht eine dichte, gleichmäßige Fläche.
Mikrozement gilt als Lösung für alle, die ein fugenarmes Bad ohne aufwendige Sanierung möchten. Doch wer direkt mit dem Spachteln beginnt, übersieht oft die wichtigste Voraussetzung: den Untergrund. Mikrozement ist nur so gut wie die Fläche, auf der er aufgetragen wird. Lose Fliesen, alte Klebereste oder unebene Putzflächen führen später zu Rissen und Hohlstellen. Planen Sie deshalb zuerst die Vorbereitung: Reinigen, entfetten und gegebenenfalls ausgleichen. Ein Haftgrund verbessert die Verbindung spürbar. Ohne diese Basis entstehen Schäden, die sich nur durch Komplettabriss beheben lassen.