Wenn Der Erstbezug Bevorsteht: Die Altbauwohnung Richtig Vorbereiten

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Zum Schluss prüfen Sie die Funktion: Hängen Sie die Jalousie wieder ein und ziehen Sie sie mehrmals hoch und runter. Achten Sie darauf, dass die Lamellen gleichmäßig übereinander liegen und keine Lücken entstehen. Falls die Jalousie beim Hochziehen an einer Stelle hakt, kontrollieren Sie die Führungsschienen oder die seitlichen Fäden. Bei Jalousien mit Schnurzug ist es ratsam, den Zugschalter auf eventuelle Verwicklungen zu prüfen. Wenn alles glatt läuft, haben Sie die Breite erfolgreich angepasst, ohne dass Sie eine Säge oder andere schwere Werkzeuge benötigt haben. Die Jalousie passt jetzt exakt in Ihre Fensternische und sieht aus wie neu.

Für den Schmutzfang ist das Material entscheidend. Kokosfasern sind sehr effektiv bei trockenem Schmutz, aber sie nehmen Feuchtigkeit schlecht auf. Polypropylen hingegen ist robust und trocknet schnell, verliert aber bei Nässe an Saugfähigkeit. Eine Kombination aus beidem – etwa eine Matte mit einer Kokos-Oberfläche und einer Polypropylen-Unterlage – bietet den besten Kompromiss. Wenn Sie häufig mit nassen Schuhen kommen, wählen Sie eine Matte mit einer Zellkautschuk- oder Gummiunterseite, die das Wasser zurückhält und nicht durchlässt.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die Tiefe des Schranks Pflanzen im Innenraum Verhältnis zur Schräge. Wenn Sie den Schrank bis unter die Schräge bauen, entsteht vorne ein tiefer Bereich, den Sie kaum erreichen. Planen Sie stattdessen eine offene Nische oder ein Regal für selten genutzte Dinge. Eine Schräge von 45 Grad erfordert eine andere Konstruktion als eine flache Neigung von 20 Grad. Im Zweifel hilft eine Schablone aus Pappe: Schneiden Sie die Form der Schräge aus und testen Sie, ob sich Türen und Schubladen problemlos öffnen lassen.

Nach dem Kürzen müssen Sie die untere Leiste ebenfalls anpassen. Diese besteht oft aus einem U-förmigen Profil, das die Lamellen aufnimmt. Sie können die Leiste mit einer Metallschere oder einer Bügelsäge kürzen – aber da Sie Raumteiler ohne Sichtschutz Säge arbeiten möchten, nehmen Sie besser eine stabile Blechschere. Feilen Sie die Schnittkante glatt, sonst kann sie später am Fensterrahmen kratzen. Stecken Sie dann die Lamellen wieder in die Leiste und verschließen Sie die Enden mit den zuvor abgenommenen Kappen. Prüfen Sie, ob die Lamellen frei beweglich sind und nicht verkanten.

Entfernen Sie nun die überschüssigen Lamellen, indem Sie sie einzeln aus den Bandschlaufen ziehen. Achten Sie darauf, die Lamellen nicht zu verbiegen, da sie sonst Wellen schlagen und die Optik stören. Wenn Sie alle überflüssigen Lamellen entfernt haben, bleibt das Trägerband in der Regel unten um einige Zentimeter länger als die Lamellen. Kürzen Sie das Band nicht einfach mit einer Schere, sondern ziehen Sie die Bänder aus den unteren Halterungen heraus und schneiden Sie sie so ab, dass sie etwa fünf Zentimeter über die letzte Lamelle hinausragen. Führen Sie die Bänder anschließend wieder in die Halterungen des Unterprofils ein und sichern Sie sie mit den mitgelieferten Klemmen oder Knoten. Achten Sie darauf, dass beide Bänder die gleiche Spannung haben, sonst hängt die Jalousie schief.

Ein typischer Fehler ist, die Schnüre zu kurz zu kürzen und dann die Jalousie nicht mehr richtig aufziehen zu können. Lassen Sie deshalb immer etwa fünf Zentimeter Schnurreserve, bevor Sie das Ende fixieren. Ein weiterer Fehler: Sie schneiden die Lamellen ungleichmäßig, wodurch die Jalousie schief hängt. Messen Sie deshalb jede Lamelle einzeln oder arbeiten Sie mit einer Führungsschiene als Anschlag. Wenn Sie alle Schritte befolgen, haben Sie eine passgenaue Jalousie ohne Säge – und ohne Staub in der Wohnung. Falls die Konstruktion keine seitliche Kürzung zulässt, bleibt nur der Zuschnitt in der Höhe, der aber ein anderes Werkzeug erfordert.

Bevor Sie den ersten Anstrich auftragen, ist eine Grundierung unerlässlich. Sie sorgt für eine gleichmäßige Saugfähigkeit des Untergrunds und verhindert, dass die Deckschicht fleckig wird. Wählen Sie die Grundierung passend zum Untergrund: Bei stark saugenden Altputzflächen nehmen Sie eine Tiefengrundierung, bei glatten Flächen eine Haftgrundierung. Tragen Sie die Grundierung mit einer Rolle gleichmäßig auf und lassen Sie sie mindestens einen Tag trocknen. Ein typischer Fehler ist, die Grundierung zu dünn aufzutragen — dann kann die Wand unterschiedlich saugen und das Endergebnis wird unregelmäßig.

Der schwierigste Teil ist das Kürzen der Schnüre oder des Gurtbands. Achten Sie darauf, dass Sie die Schnüre nicht einfach durchschneiden – sie müssen später wieder durch die neuen Löcher geführt werden. Wenn Sie Glück haben, sind die Löcher in den Lamellen bereits gestanzt; dann müssen Sie nur den überschüssigen Teil der Schnüre entfernen und das Ende mit einem Feuerzeug kurz anschmelzen, damit es nicht ausfranst. Bei einem Gurtband kürzen Sie es mit einer Schere und versiegeln die Kante mit einem Heißluftföhn oder einer Flamme – aber nur kurz, damit das nicht verbrennt.