5 Schritte Zur Perfekten Flurfarbe: Farbwelten, Verbrauch, Kosten
Die Auswahl gebrauchter Türen, Armaturen oder Leuchten aus Baustoffbörsen spart erheblich Geld und verleiht dem Altbau einen individuellen Charakter. Prüfen Sie diese Teile jedoch genau auf Funktionsfähigkeit und Maßhaltigkeit. Oft sind alte Türen breiter oder höher als genormte Modelle, und eine Anpassung erfordert Geschick. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie die Maße von einem Bekannten kontrollieren. Ein weiterer Tipp ist das gezielte Nachfragen bei Hausverwaltungen oder Schreinerbetrieben, die ausgemusterte Bauteile günstig abgeben. So erhalten Sie hochwertige Materialien, ohne den Neupreis zu zahlen.
Nach der Montage prüfen Sie alles: Öffnen Sie die Abdeckungen der Kabelkanäle und ziehen Sie vorsichtig an den Kabeln, um sicherzustellen, dass sie nicht eingeklemmt sind. Kontrollieren Sie auch die Funktion der Steckdosen und Schalter, die in der Nähe liegen. Wenn Sie eine Leiste mit integriertem Kanal verwenden, testen Sie, ob die Abdeckung leichtgängig schließt – sonst kann später Feuchtigkeit eindringen. Ein letzter Tipp: Lassen Sie die Leisten nach dem Kleben oder Schrauben mindestens einen Tag lang in Ruhe, bevor Sie sie belasten. So vermeiden Sie, dass sich die Leisten lösen und die Kabel wieder sichtbar werden.
Ein weiterer praktischer Tipp: Testen Sie die Farbe immer zuerst an einer unauffälligen Stelle oder auf einem Kartondeckel. Die Farbe wirkt im Flur anders als im Farbfächer, weil sie dem Raumlicht ausgesetzt ist. Streichen Sie zwei Schichten, auch wenn die Deckkraft hoch erscheint – gerade bei kräftigen Tönen sind drei Schichten oft nötig. Achten Sie auf die Trocknungszeit: Zwischen den Anstrichen sollten Sie mindestens sechs Stunden warten, sonst entstehen unschöne Flecken. Und arbeiten Sie immer von oben nach unten – zuerst die Decke, dann die Wände.
Beim Verstecken der Kabel sollten Sie darauf achten, dass Sie keine scharfen Kanten oder Biegungen erzeugen. Kabel, die zu stark geknickt werden, können brechen oder Störungen verursachen. Führen Sie die Kabel immer in gleichmäßigen Radien und lassen Sie am Ende etwas Reserve, falls Sie die Geräte verschieben möchten. Wenn Sie mehrere Kabel durch einen Kanal führen, sollten Sie sie mit Kabelbindern bündeln – das verhindert ein Durchhängen und erleichtert das spätere Herausziehen. Ein weiterer Punkt: Achten Sie darauf, dass die Kabel nicht unter Zug stehen, wenn Sie die Leiste montieren.
Die drei Ebenen, die Sie messen müssen Messen Sie die Höhe an mindestens drei Punkten: ganz links, in der Mitte und ganz rechts – jeweils vom Boden bis zur schrägen Decke. Notieren Sie jeden Wert getrennt, denn die Differenz kann mehrere Zentimeter betragen. Zusätzlich brauchen Sie die Tiefe der Schräge: Messen Sie von der Wand bis zum tiefsten Punkt der Schräge an derselben horizontalen Linie. Ein typischer Fehler ist, nur die höchste Stelle zu messen und dann zu hoffen, dass der Schrank irgendwie passt. Das führt unweigerlich zu Lücken an der Seite oder zu einem Schrank, der vorne nicht schließt.
Ein Altbau besitzt oft einen soliden Grundriss und eine Bausubstanz, die sich mit gezielten Maßnahmen erhalten lässt. Bevor man jedoch mit der Modernisierung beginnt, sollte man den Zustand von Elektrik, Wasserleitungen und Heizungsrohren prüfen. Sind diese Stränge noch intakt, lassen sich viele Arbeiten in Eigenleistung durchführen. Achten Sie auf Feuchtigkeit im Mauerwerk und auf Risse in tragenden Wänden, denn diese Probleme sind teuer und sollten zuerst behoben werden. Ein gründlicher Check hilft, Prioritäten zu setzen und unnötige Ausgaben zu vermeiden.
Stauraum lässt sich auf kleinem Raum durch vertikale Lösungen schaffen. Nutzen Sie die Wandfläche für schmale Regale oder Hakenleisten, an denen Sie Klappstühle aufhängen. Ein Hochschrank mit Türen versteckt Geschirr, Gläser und Grillzubehör. Achten Sie darauf, dass alle Materialien witterungsbeständig sind: Edelstahl, Aluminium, verzinkter Stahl oder speziell behandeltes Holz. Vermeiden Sie Spanplatten oder lackierte Möbel, die bei Feuchtigkeit aufquellen oder abblättern. Ein Schrank mit geschlossenem Boden schützt den Inhalt vor Spritzwasser, aber stellen Sie ihn nicht direkt an die Hauswand – dort sammelt sich Kondenswasser.
Welche Arbeiten lassen sich ohne Fachfirma umsetzen und wo beginnt der Denkmalschutz? Das Abschleifen alter Holzdielen, das Streichen von Fensterrahmen oder das Erneuern von Dichtungen sind typische Aufgaben, die auch handwerklich Ungeübte bewältigen. Auch das Entfernen alter Tapeten und das Auftragen neuer Farbe spart erheblich Geld, wenn man es selbst macht. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn man Wände öffnet oder die Fassade verändert. In vielen Städten stehen Altbauten unter Denkmalschutz, und schon das Streichen der Haustür in einer anderen Farbe kann eine Genehmigung erfordern. Erkundigen Sie sich vorher bei der zuständigen Behörde, um spätere Konflikte zu vermeiden. Ein typischer Fehler ist es, zuerst sichtbare Schönheitsreparaturen durchzuführen und erst danach die Technik zu erneuern.