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Wenn der Winter kommt: Wäsche im Keller energiesparend trocknen
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Beim Vorhang sollten Sie auf eine stabile Stange mit Wandhalterung setzen. Eine einfache Gardinenstange hält dem Gewicht des nassen Stoffs nicht stand und reißt nach einigen Wochen aus der Wand. Verwenden Sie stattdessen eine Metallstange mit Durchmesser von mindestens 20 Millimetern und befestigen Sie diese an zwei Punkten pro Seite. Der Stoff sollte bis zum Boden reichen, aber nicht auf dem Boden aufliegen, sonst saugt er stehendes Wasser auf. Ein seitlicher Schlitz oder Klettverschluss erleichtert den Zugang, ohne dass Sie den ganzen Vorhang öffnen müssen.<br><br>Der wichtigste Faktor ist die Luftzirkulation. Stellen Sie den Wäscheständer deshalb nicht in eine Ecke, wo die Luft steht, sondern möglichst in die Raummitte oder zumindest in die Nähe eines Fensters oder einer Lüftungsöffnung. Öffnen Sie das Kellerfenster während des Trocknens – aber nur kurz und stoßweise, sonst kühlt der Raum aus und die Feuchtigkeit kondensiert an den kalten Wänden. Besser ist es, ein Fenster in Kippstellung zu lassen und gleichzeitig eine zweite Öffnung (z. B. eine Tür oder ein weiteres Fenster) zu nutzen, damit ein Durchzug entsteht. So transportiert die Luft die Feuchtigkeit nach draußen, ohne dass Sie einen elektrischen Entfeuchter benötigen.<br><br>Eine freistehende Waschmaschine im Bad wirkt oft unaufgeräumt und nimmt wertvollen Platz weg. Bevor Sie sich für eine Verkleidung entscheiden, sollten Sie die Raumgeometrie und Ihre Nutzungsgewohnheiten genau prüfen. Messen Sie nicht nur die Breite und Tiefe des Geräts, sondern auch den Abstand zu Tür und Schränken. Ein häufiger Fehler ist, die Belüftung zu vernachlässigen: Ein geschlossener Schrank ohne Luftzirkulation führt zu Feuchtigkeitsstau und Schimmelbildung an der Rückwand. Planen Sie daher immer eine Möglichkeit für Luftaustausch ein, etwa durch offene Fugen oder einen Gitterausschnitt.<br><br>Im Winter wird das Trocknen der Wäsche auf dem Balkon oder im Freien zur Geduldsprobe – oft bleibt sie tagelang feucht und beginnt unangenehm zu riechen. Der Keller ist dann eine naheliegende Alternative, doch ohne die richtige Herangehensweise steigt die Luftfeuchtigkeit stark an, es drohen Schimmel an den Wänden und die Trocknungszeit verlängert sich erheblich. Mit ein paar gezielten Maßnahmen können Sie jedoch im Keller fast so effektiv trocknen wie im Trockner – und das bei minimalem Energieverbrauch.<br><br>Eine der einfachsten Lösungen ist der Einbau von offenen Regalböden. Dazu befestigen Sie Holzplatten entweder direkt an den Seitenwänden oder an einem stabilen Metallgestell, das in die Nische gestellt wird. Achten Sie darauf, dass die Böden genug Abstand zueinander haben, um auch sperrige Gegenstände wie Kisten oder Schuhe aufzunehmen. Ein häufiger Fehler ist es, zu dünne Platten zu verwenden, die unter Last durchbiegen. Wählen Sie daher Material mit einer Stärke von mindestens zwei Zentimetern und verankern Sie die Regale fest in der Wand, nicht nur in der Trockenbauwand.<br><br>Welche Variante letztlich richtig ist, hängt von Ihrem Badezimmer ab: Für Mietwohnungen eignet sich der Vorhang, da er keine baulichen Veränderungen erfordert. Ein freistehender Hochschrank ist ideal für kleine Räume mit hohen Decken, in denen Sie Stauraum nach oben nutzen möchten. Eine Trockenbautrennwand sollten Sie nur im Eigentum oder mit ausdrücklicher Erlaubnis des Vermieters einplanen. Vergessen Sie nie: Die Verkleidung ist nicht nur Optik, sondern auch Funktionalität — der Zugang zu Filter, Trommel und Anschlüssen muss jederzeit ohne Werkzeug möglich sein.<br><br>Nach dem Ablösen der Tapete bleibt oft eine dünne, bräunliche Schicht aus Papierresten und Kleister auf der Wand. Diese Schicht muss ebenfalls weg, sonst haftet die neue Farbe nicht gleichmäßig und es bilden sich Blasen. Verwende einen Spachtel mit scharfer Kante und ziehe die Reste in flachem Winkel ab. Hartnäckige Stellen kannst du erneut einweichen und mit einer Kunststoffbürste bearbeiten. Achte darauf, den Putz nicht zu verkratzen – tiefe Rillen müsstest du sonst später spachteln. Nach dem Entfernen der sichtbaren Reste solltest du die Wand mit klarem Wasser abwaschen, um Kleisterreste zu entfernen, die später als gelbliche Flecken durch die Farbe durchschlagen könnten.<br><br>Letzten Endes hängt die Wahl von Ihrem Wohnungstyp ab. Wer in einer Mietwohnung mit normalen Dreh-Kipp-Fenstern lebt, fährt mit einem Plissee in Klemm-Montage am besten. Wer ein Dachzimmer hat, sollte auf spezielle Dachfenster-Plissees mit Spannseilen setzen, die Sie ohne Bohren an den Scharnieren befestigen. Und wenn Sie häufig umziehen, lohnt sich ein modulares System: ein Grundträger, den Sie immer wieder verwenden können, und verschiedene Stoffe, die Sie nach Bedarf wechseln. So sparen Sie nicht nur Geld, sondern vermeiden auch den Ärger mit zurückgelassenen Löchern. Achten Sie beim Kauf auf die Angabe „ohne Bohren" – und lesen Sie die Montagehinweise genau, denn jede Marke hat ihre eigene Logik.
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