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Gerade Galeriewand Im Altbau: Messen Mit Zollstock Statt Laser
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FĂŒr den Schallschutz ist die Unterscheidung zwischen Wohnung und Haus entscheidend. Im eigenen Haus genĂŒgt oft eine einfache Beplankung mit Gipskarton, wenn keine besonderen Trittschall- oder Luftschallanforderungen bestehen. In einer Mietwohnung oder bei einer Decke unter einem fremden Dachboden sollten Sie zwei Lagen Gipsfaserplatten versetzt schrauben und eine Zwischenlage aus Mineralwolle einlegen. Vergessen Sie die Randstreifen: An den WĂ€nden muss die abgehĂ€ngte Decke entkoppelt sein, sonst ĂŒbertrĂ€gt sie Körperschall â das hört sich spĂ€ter wie ein Trommelwirbel an.<br><br>In Altbauwohnungen sind WĂ€nde selten wirklich gerade, und genau daran scheitern viele GaleriewĂ€nde. Bevor Sie den ersten Nagel einschlagen, prĂŒfen Sie die Wand mit einer langen Wasserwaage oder einer Schnur mit Lot. Legen Sie die Wasserwaage an mehreren Stellen an â oben, in der Mitte, unten. Notieren Sie, wo die Wand nach vorne oder hinten abweicht. So wissen Sie, dass eine rein optische Ausrichtung nach AugenmaĂ nicht funktioniert, weil der Boden oder die Decke die Perspektive verfĂ€lschen.<br><br>Bei der Montage sind die hĂ€ufigsten Fehler vermeidbar. Erstens: Falsche BefestigungsabstĂ€nde â DirektabhĂ€nger gehören im Abstand von etwa 60 bis 80 Zentimetern gesetzt, sonst wellt sich die FlĂ€che. Zweitens: Keine kreuzweise Lattung, wenn die Platten lĂ€ngs verlegt werden. Die StöĂe mĂŒssen immer auf einer Unterkonstruktion liegen, nicht im Nichts. Drittens: Feuchtigkeit ignorieren â in Bad oder Keller keine Gipskartonplatten ohne Feuchteschutz verwenden. Greifen Sie stattdessen zu imprĂ€gnierten grĂŒnen Platten oder Gipsfaser.<br><br>FĂŒr oberflĂ€chliche Kratzer, die nur die Dekorschicht betreffen, gibt es einfache Lösungen: Wachskreiden oder Reparaturstifte in der passenden Farbnuance. Die FlĂ€che sollte zuvor grĂŒndlich gereinigt und entfettet werden. Trage das Wachs in mehreren dĂŒnnen Schichten auf und arbeite es mit einem Spachtel glatt. AnschlieĂend wird die Stelle mit einem weichen Tuch poliert. Wichtig ist, nicht zu viel Druck auszuĂŒben, da sonst die umliegende Schicht beschĂ€digt wird. Ein typischer Fehler ist, die Reparaturstelle zu groĂflĂ€chig zu behandeln â besser nur den Kratzer selbst ausfĂŒllen.<br><br>Ein hĂ€ufiger Fehler ist, das Bad nach dem Duschen sofort zu verlassen und die TĂŒr geschlossen zu halten. Die Feuchtigkeit bleibt dann in der Raumluft und kondensiert an kĂŒhlen OberflĂ€chen. Besser: Wischen Sie nach dem Duschen die Fliesen, die Duschabtrennung und die Armaturen mit einem Abzieher oder einem Mikrofasertuch ab. Das entfernt sichtbares Wasser, das sonst verdunsten wĂŒrde. Auch der Duschvorhang sollte ausgebreitet und nicht zusammengeknĂŒllt bleiben, damit er schnell trocknet.<br><br>SchlieĂlich sollten Sie die Baulichkeiten berĂŒcksichtigen: PrĂŒfen Sie, ob die TĂŒr einen Spalt von mindestens einem Zentimeter nach unten hat. Ist das nicht der Fall, kann die Luft nicht zirkulieren. Ein simpler Trick ist, einen 1â2 Zentimeter dicken Abstandshalter an der TĂŒrkante zu befestigen. ZusĂ€tzlich hilft es, HandtĂŒcher nicht auf dem Heizkörper zu stapeln, sondern an einem separaten Gestell zu trocknen â das reduziert die Feuchtigkeitslast spĂŒrbar. Wenn Sie diese fĂŒnf Methoden kombinieren, bleiben GerĂŒche und Schimmel auch in einem fensterlosen Bad dauerhaft fern.<br><br>Eine einfache Methode fĂŒr exakte AbstĂ€nde ist das Arbeiten mit Kreppband. Schneiden Sie von jedem Bild die Umrisse aus Papier aus und kleben Sie diese mit Klebeband an die Wand. So sehen Sie die gesamte Komposition, ohne Löcher zu bohren. Verschieben Sie die Papierformen, bis der Abstand zwischen den Bildern ĂŒberall gleich ist â etwa 5 bis 8 Zentimeter. Messen Sie die AbstĂ€nde mit dem Zollstock, nicht mit dem Meterstab, weil der Zollstock steifer ist und sich nicht durchbiegt. Markieren Sie die oberen Kanten der Papierformen mit Bleistift.<br><br>Ein klassischer Fehler beim Kauf ist das VernachlĂ€ssigen der eigenen Nutzungsgewohnheiten. Wer tĂ€glich stundenlang auf der Couch liegt, braucht eine andere Polsterung als jemand, der nur selten GĂ€ste empfĂ€ngt. Machen Sie sich vorher klar, ob Sie eher aufrecht sitzen oder sich zurĂŒcklehnen möchten. Wichtig ist auch die Aufstellposition: Vor einer Wand sollte die RĂŒckenlehne hoch genug sein, zum Raum hin darf sie niedriger sein. Und wer gerne die Beine hochlegt, sollte auf abnehmbare Kissen oder eine durchgehende SitzflĂ€che achten â geteilte Kissen verrutschen sonst stĂ€ndig.<br><br>Ein weiterer Baustein ist ein elektrischer Luftentfeuchter. WĂ€hlen Sie ein GerĂ€t, das fĂŒr RĂ€ume von 6 bis 10 Quadratmetern ausgelegt ist. Stellen Sie es nach der Dusche fĂŒr ein bis zwei Stunden auf die höchste Stufe. Bei kontinuierlicher Nutzung sollten Sie den Wassertank regelmĂ€Ăig leeren â mindestens tĂ€glich. Alternativ können Sie auch mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit ĂŒberwachen. Liegt sie dauerhaft ĂŒber 60 Prozent, verlĂ€ngern Sie die Laufzeit oder prĂŒfen Sie, ob die LĂŒftungsgewohnheiten eingehalten werden.
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